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Wohnungsbaugesellschaft
Hellersdorf
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Broschüre:
Wohnumfeldgestaltung in
Hellersdorf
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Titelseite:
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Zurück zur Natur
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Die neuen grünen Seiten von
Hellersdorf
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Eine Dokumentation zur
Fertigstellung der Spiel-
und Wohnlandschaften der
Wohnungsbaugesellschaft
Hellersdorf
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Seite 2:
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Inhaltsverzeichnis
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Seite 3:
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Zuhause sein in Hellersdorf
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Das ist Hellersdorf heute:
Wohnbezirke mit hellen,
freundlichen Wohnungen,
grünen Innenhöfen, Spiel-
und Ruhezonen, kulturvoll
gestalteten Außenanlagen,
Kunstobjekten und vielem
mehr. Hellersdorf
präsentiert sich als ein
kleines, grünes
Schmuckkästchen, als ein
Zuhause für alle, die hier
wohnen und leben.
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Innerhalb kürzester Frist
ist eine solide Grundlage
für die zukunftsorientierte
Entwicklung von Hellersdorf
entstanden. Es sind Zeichen
gesetzt worden, die
Hellersdorf zum begehrten
Stadtbezirk mit hoher Wohn-
und Lebensqualität - heute
und morgen - machen.
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Allen Beteiligten, die daran
mitgewirkt haben, ist ein
besonderer Dank
auszusprechen. Vor allem
gilt dieser Dank auch den
Bewohnern und Mietern von
Hellersdorf, die in den
vielen Mieterversammlungen
unzählige Ideen und
Anregungen für die
Gestaltung von Hellersdorf
eingebracht haben. Oder aber
sich aktiv und direkt daran
beteiligt haben. Ein solch
großes Engagement ist auch
zukünftig zu wünschen. Wo
alle mitwirken und
mitmachen, lassen sich
Veränderungen positiver
gestalten, weil sie auch von
allen getragen werden.
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Wer aufmerksam durch
Hellersdorf geht, merkt
förmlich, wie mit der
Umgestaltung von Hellersdorf
auch das Leben mehr und mehr
pulsiert, farbiger und
facettenreicher wird. Man
feiert Feste, bummelt in den
Einkaufspassagen, geht ins
Restaurant, hält mit den
Nachbarn ein Schwätzchen und
fühlt sich ganz einfach
pudelwohl. Man ist eben in
Hellersdorf zuhause.
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Vielleicht ist dieses
"Zuhause sein" gerade eben
das kleine Erfolgsgeheimnis,
was Hellersdorf und seine
Menschen auszeichnet. Heute
und in Zukunft.
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Wir arbeiten daran!
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Seite 4:
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Grußwort des regierenden
Bürgermeisters
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Seite 5:
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Grußwort des Berliner
Bausenators
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Seite 6:
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Ein Kompliment unseren
Mietern
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Grußwort der
Geschäftsleitung Hellersdorf
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Seite 7:
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Viele kluge Köpfe und
fleissige Hände
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Hellersdorf hat viele grüne
Seiten
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Seiten 8-9:
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Action in Hellersdorf
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In Hellersdorf hält man
zusammen. So oder so!
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Hellersdorf: Das sind rund
105.000 Einwohner, davon
mehr als ein Drittel Kinder
und Jugendliche, in rund
42.000 Wohnungen. Eine
eigene kleine Stadt, die
lebt und pulsiert. In der
Mitmachen und Mitwirken,
Nachbarschaft und
Partnerschaft groß
geschrieben wird. Im Kleinen
und im Großen. Einige
Beispiele dafür wollen wir
nachfolgend aufzeigen.
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Der Mieter im Mittelpunkt
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Mieter und WoGeHe: Zwei
Partner, die
aufeinanderzugehen und sich
ergänzen. Kein anonymes
Verhältnis, sondern
Zusammenarbeit im Interesse
aller.
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Die Mieterbeiräte.
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Hier haben alle Mieter ein
Recht, ihre speziellen
Anliegen und Interessen zu
vertreten. Das
Miteinanderreden und
Füreinanderdasein spielt bei
den Mieterbeiräten eine ganz
wichtige Rolle. Die Jugend,
die Senioren, die
Behinderten, die Frauen und
andere Gruppen haben in der
Vergangenheit ihr
Mitspracherecht engagiert
wahrtgenommen. Viele
sinnvolle Projekte sind
daraus entstanden. Das soll
auch in Zukunft so sein.
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Das Mieterjournal.
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Eine Zeitung nur für
Hellersdorf, das war neu.
Umso erfreulicher, das daß
Mieterjournal reges
Interesse entgegengebracht
wurde. Schließlich gab's
darin jede Menge an
Informationen zu den
Maßnahmen der WoGeHe, aber
auch eine Vielzahl an
allgemeinen Tips zu lesen.
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Die Kundendienstbüros.
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Der Mieter der WoGeHe ist
Kunde. Und deshalb hat er
auch ein Recht auf einen
vielseitigen Service mit
kurzen Wegen und schnellen
Lösungen. Die
Kundendienstbüros der WoGeHe
sind dafür der ideale
Anlaufpunkt für alle Mieter.
In direkter Nähe und mit
fachkundiger Hilfe.
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Die Infobroschüren.
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Die Information der Mieter
hat bei der WoGeHe einen
hohen Stellenwert. Über das,
was sich verändert, was neu
ist, hat die WoGeHe für alle
Mieter
Informationsbroschüren
erstellt. Angefangen von der
Privatisierung der WoGeHe
bis hin zu Tips, wie man
Energie durch richtiges
Heizen und Lüften spart.
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Die Mieterfeste.
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Feste feiern: Auch das
können die Hellersdorfer.
Und sich dabei ganz schön
näherkommen. Beispielsweise
beim Ernte- oder Weinfest,
beim Storchen- oder
Innehoffest. Und bei vielen
anderen Veranstaltungen
mehr. Spiel, Spaß, Tanzen,
Trinken, Freude, Lebenslust:
All das gab's bei den
Mieterfesten. Grund genug
also, neue Mieterfeste zu
planen. Denn immerhin: Wo
kann man schon so locker
über all das plaudern, was
Hellersdorf betrifft. Auch
über die Liebe. Aber das ist
ein anderes Thema.
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Modern leben und wohnen
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Die Zeiten ändern sich. Und
damit auch die Ansprüche an
das Wohnen und das
Wohnumfeld. Mieter haben
einen Anspruch auf Leistung.
Die WoGeHe hat in den
letzten Jahren darin viel
investiert. Alle Wohnungen
wurden zum Beispiel mit
einem Kabelanschluß
ausgerüstet. Die heutige
Programmvielfalt im Bereich
Funk und Fernsehen ist damit
unmittelbar zugänglich.
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Hauseingänge und
Treppenhäuser sind die
Visitenkarte eines Hauses.
Deshalb sind viele
Hauseingänge neu gestaltet
oder modernisiert und die
Treppenhäuser renoviert
worden.
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Wo immer möglich sind im
Zuge der Wohnumfeldmaßnahmen
Mietergärten angelegt
worden. Hier können sich die
Bewohner selbst ein kleines
Paradies im Grünen
gestalten. Nach ihrer
Phantasie und Lebensart.
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Schöner wohnen und leben in
Hellersdorf: Dazu gehört
auch die Kunst. Viele -
teilweise eindrucksvolle -
Kunstwerke sind bis heute in
Hellersdorf entstanden. Zum
Nachdenken, zum Anschauen
oder zum Mitmachen, wie
beispielsweise manche
Grafittibilder. Und so mag
man denn sicherlich über
Kunstgeschmack streiten:
Fest steht, daß die Kunst in
Hellersdorf ihren
festenPlatz gefunden hat.
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Graue Betonmauern oder öde
Hauswände sollten ebenfalls
aus dem bisherigen Bild von
Hellersdorf verschwinden.
Heute ranken stattdessen an
den Mauern grüne
Kletterpflanzen hoch. Oder
aber man entdeckt
phantasievolle Bilder an den
Wänden. Die Welt ist bunt,
die Welt ist natürlich. Das
sollte auch in Hellersdorf
sein.
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Wo mehr als ein Drittel der
Bewohner Kinder und
Jugendliche sind, dürfen
auch Spiel und Spaß nicht zu
kurz kommen. Jede Menge an
Spiel- und Bolzplätzen sind
entstanden. Phantasievolle
Spielecken für die Kleinen
und die Großen, für das
sinnvolle Spiel und Austoben
in direkter Nähe der
jeweiligen Quartiere.
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Wohnen mit Perspektiven
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Engagiert und mit Initiative
voran in die Zukunft.
Mitdenken und vorausdenken.
Auch das gehört zur Aufgabe
der WoGeHe. Mit vielfältigen
Maßnahmen soll zukünftig der
Wohnstandort Hellersdorf
noch attraktiver werden. Die
WoGeHe hat deshalb dazu auch
eigene Projekte in Angriff
genommen. Zum Beispiel als
Bauherr moderner Doppel- und
Mehrfamilienhäuser mit dem
Charakter von Stadtvillen.
Denn die Nachfrage nach
größeren Wohnungen mit
moderner Ausstattung nimmt
ständig zu. Die
Hellersdorfer sollen davon
als Erste profitieren.
Beispielsweise bei den
Projekten an der
Wernerstraße oder dem
Branitzer Platz. Oder durch
den neu gewonnen Wohnraum
durch die Dachaufstockung an
der Gülzower Straße. Im
Suhler Baufeld hat die
WoGeHe zudem Sanierungen
nach modernsten ökologischen
Gesichtspunkten
durchgeführt. Es tut sich
also viel in Hellersdorf.
Die WoGeHe arbeitet an der
Zukunft.
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Seiten 10-11:
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Wasserspiele, Kunst und mehr
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Cecilienplatz
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Brunnen gibt es viele,
kleine und große, runde und
eckige, mit Figuren und
Wasserspeiern oder
beispielsweise mit
gewaltigen Fontänen. Den
Brunnen aber, wie ihn die
Hellersdorfer auf dem
"Cecilienplatz" hinter dem
U-Bahnhof Kaulsdorf Nord
haben, den gibt es in seiner
Art nirgendwo anders.
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Der Brunnen ist schon schon
ein ungewöhnliches und
einmaliges Stück, auf das
die Hellersdorfer stolz sein
können. Unübersehbar und
dominierend, ein wenig
verspielt und nicht zuletzt
ein wirklich
außergewöhnliches
Bildhauer-Meisterwerk.
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Zwei gewaltige Granitsäulen,
beide rund 6 Meter hoch und
circa 22 bzw. 17 Tonnen
schwer, erheben sich über
dem Gelände. Gebrochen
wurden sie in Europas
größtem Steinkesselbruch in
Schlesien. Bei genauerem
Hinsehen wird deutlich, daß
sich beide Säulen optisch
erheblich unterscheiden.
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Kai-Uwe Dräger,
freischaffender Bildhauer
und Schöpfer dieser
Brunnenanlage sagt dazu, daß
diese beiden Säulen die
verschiedenen Kräfte
erlebbar machen sollen, die
in dieser städtebaulichen
Situation wirken.
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Neben dem "Granittor"
gehören dazu eine sogenannte
Wasserachse und ein
Quaderblock aus Kalkstein.
Vier wassersprühende Türme
im Zentrum des Platzes,
verbunden durch eine
Stahlbrücke, die einen
"Wasservorhang" herablassen,
komplettieren das Ensemble.
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Einzigartig auch die
Gestaltung des "Cecilienplatzes"
selbst, die nach den Plänen
der Landschaftsarchitektin
Barbara Hanke erfolgte. Sie
gliederte die 12.000
Quadratmeter große
Freifläche optisch in drei
Bereiche auf: Vorplatz,
Hauptplatz und seitliche
"Bewegungsräume".
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Der Vorplatz grenzt an die
künftige Kulturpassage, von
wo aus die Passanten über
eine großzügige Freitreppe
entweder zu den Geschäften
oder zum Zentrum der
Wohnlandschaft gelangen
können. Der Weg dorthin wird
dabei von grünen Hecken,
sogenannten
Vegetationsflächen und
gepflasterten Böschungen
gesäumt. Hinzu kommen
Unterpflanzungen, ein
begehbares, flaches Plateau
aus unregelmßig
geschichteten
Kalksandsteinquadern, Bänke,
Mauern mit Sitzauflagen,
Lampen, eine Litfaßsäule und
einiges mehr.
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Der Platz wird leicht auf
kurzen Wegen zu überqueren
sein. Von der Apotheke bis
hin zum Schuhsalon ist es
zum Beispiel nur ein kleines
Stück Fußweg.
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Wer nicht hasten oder
schnell einkaufen muß, der
sollte schon einmal in Ruhe
dem Rat des Bildhauers
folgen und den Platz durch
die beiden Granitsäulen
hindurch betreten. Es
braucht dabei gar allzuviel
Phantasie, um den Eindruck
zu gewinnen, durch eine sich
weit öffende, große Pforte
zu gehen, die urplötzlich
den Blick auf eine reizvolle
Wohnlandschaft freigibt.
Eine Landschaft, die einlädt
zum flanieren und genießen.
Einfach ein Stück
Hellersdorfer Lebensart.
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Seiten 12 - 13:
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Mit allen Sinnen die Natur
geniessen
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Spiel- und Erholungspark
Zossener Straße
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Hier duftet es nach Lavendel
und Jasmin, hier gibt's
einen "Summ-Stein" und eine
Phantasiemauer. Hier können
alle Sinne entfaltet und
geschärft werden. Man kann
verschiedene Materialien und
Strukturen ertasten, sich
Früchte von Obstbäumen
schmecken lassen und vieles
mehr. Der Spiel- und
Erholungspark an der
Zossener Straße ist damit
schon ein ganz besonderer
Ort.
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Im Vergleich zu anderen
Wohn- und Spiellandschaften
ist der Spiel- und
Erholungspark keinen
wohnnahe Außenanlage,
sondern ein sehr
eigenständiger Bereich für
sich. Diese "Abseitslage"
ist durchaus gewollt. Es
sollte ein Bereich werden
für Kinder und Jugendliche.
Ein Bereich, wo man spielen
und sich austoben kann, ohne
das gleich etwas die
Erwachsenen stört oder
jemand mit dem erhobenen
Zeigefinger droht. Genießen
können das ab jetzt zum
Beispiel die über 1.000
Kinder im Alter zwischen 7
und 12 Jahren, sowie
darüber, die im
Einzugsbereich wohnen.
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Die naturnahe Anbindung an
das Wuhetal prägt das
Gelände. Überall dominiert
viel Grün. Gepflanzt wurden
eine stattliche Anzahl an
Bäumen sowie viele
Straucharten, wie Lavendel-,
Jasmin- und Thymian-Stauden,
Fliedergehölze und Rosen.
Zur Zeit der Blüte entfaltet
sich hier alle Düfte zum
Genießen. Frisches Obst
wird's später von den
zahlreichen Apfel-, Birn-
und Pflaumenbäumen geben.
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Das Spiel- und Sportangebot
ist reichhaltig. Neben
großen Rasenflächen für
freies Spiel, Sport und
Sonnenbaden, gibt es Ein
Rollschuhfeld, eine
Streetballanlage,
Tischtennisplatten,
Balancierscheiben,
Klettergerüste, Treffs mit
Pavillions und vieles mehr.
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Auch für Kinder gibt's jede
Menge an Spielmöglichkeiten.
Zum Beispiel einen
Wasserspielhügel, eine
Spielschlange, Hüpfspiele,
eine Phantasiemauer,
Spielsand, Streif- und
Versteckmöglichkeiten und
nicht zuletzt einen
"Summ-Stein".
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Natürlich ist auch an die
Erwachsenen gedacht worden.
Man kann hier spazieren
gehen, sich auf einem der
zahlreichen Sitzplätze
ausruhen, sich an
Kunstobjekten erfreuen oder
den Schachtisch zum
Schachspiel nutzen.
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Für jeden ist also etwas
hier im Spiel- und
Erholungspark an der
Zossener Straße dabei. Ein
kleines Paradies für alle
Hellersdorfer.
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Seiten 14-15:
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Grüner Wohnpark für Alt und
Jung
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Zwischen Grottkauer- und
Kästner-Straße
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Frühling 1995. Wo früher nur
Häuser, Gehwege, Straßen,
Modder und Beton das Bild
prägten, blühen erstmals die
ersten Sträucher und Blumen.
300 Bäume, viele
Quadratmeter
Unterpflanzungen, Hecken und
Stauden bieten den Bewohnern
zwischen Grottkauer-,
Erich-Kästner-, Peter-Edel-
und Maxi-Wander-Straße eine
ganz neue Wohn- und
Lebensqualität.
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Vorgärten und begrünte
hausnahe Straßenräume, ein
"Jugendplatz" mit vielen
Spielideen und ein
parkähnlicher Innenhof mit
den nötigen "Ruhekissen" für
die älteren Semester sind
als neues Wohnumfeld für die
etwa 7.000 Mieter in diesem
Bereich entstanden.
Gestaltet wurde dies alles
nach den Plänen des
renomierten
Landschaftsarchitekten Hans
Möller.
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Ein "Wohnpark", umrandet von
einer Klinkerböschung und
Hecken, bepflanzt mit
Stauden, Rosen, Magnolien,
Schmetterlingssträuchern,
mit Flieder, Felsenbirne,
Strauch-Hortensie und
verschiedenen
Kletterpflanzen, steht im
Mittelpunkt der
Eltern-Generation und der
Senioren. Unter den Bäumen
und zwischen den
Blumenbeeten und Brunnen
gibt es dutzende von
Sitzmöglichkeiten. Große,
zumeist kastenförmig
zugeschnittene Platanen,
spenden im Sommer Schatten.
Auch die angrenzende
Wohnstraße erhält einen
Klinkerbelag, so daß
Autofahrer unschwer erkennen
können, dass hier Fußgänger
Vorrang haben.
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Für die Jugendlichen wurde
ein "Jugendplatz" angelegt.
Auf einem abgesenkten
Spielfeld mit angrenzenden
Traversen davor kann man dem
Ball nachjagen. An der
Maxi-Wander-Straße ist
Basketball die
Paradedisziplin. Wellenartig
ausgelegte Schikanen bieten
nicht zuletzt den
Skateboard-Fans ein rasantes
Fahrrevier.
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Kinder und Jugendliche
können bei der Gestaltung
des Platzes sogar selbst ein
wenig Hand anlegen. Mehrere
Quadratmeter Mauerwerk sind
nach dem WIllen des
Landschaftsarchitekten
"nackt" geblieben. Hier
haben die jungen Leute die
Möglichkeit, die "Blöße" mit
grellbuntem Graffiti zu
bedecken. Und natürlich
findet man auch auf dem
"Jugendplatz" jede Menge
Grün.
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Begrünt wurden übrigens auch
die meisten Müllstandorte in
diesem Bereich. Ebenso wie
die neugeordneten
PKW-Stellplätze, wo große
Bäume und Baumgrupen zu
finden sind. Ganz neu nicht
zuletzt ein Service für alle
Pedalritter: An den
Hauseingangsbereichen hat
die WoGeHe rund 50
Fahrradständer installieren
lassen.
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Seiten 16-17:
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Spiel mit den Elementen der
Natur
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Hellersdorfer Stadtplatz
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Die vier Wände, den
Supermarkt, die Gaststätte,
ein kleines Theater: Das
war's denn auch früher im
Bereich zwischen
Louis-Lewin-Straße und
Schkeuditzer Straße. Heute
findet man dagegen hier
einen der möglicherweise
interessantesten Plätze von
Hellersdorf, den
Hellersdorfer Stadtplatz.
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Idee und Planung stammen von
den Gartenbauarchitekten
Silvia Glaßer und Udo
Dagenbach. Sie nutzten für
ihr Konzept die direkte
Nachbarschaft zur Hönower
Weiherkette. Die Naturnähe
wurde durch viel Grün und
andere natürliche
Materialien in das Quartier
übertragen.
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Die Grundidee zur Gestaltung
des Platzes besteht darin,
die "Sichtachse" zwischen
Quedlinburger Straße und
Schkeuditzer Straße ganz
bewußt aufzunehmen und durch
eine stehende Skulptur aus
zwei Granitblöcken
zusätzlich zu markieren. Die
Granitblöcke werden nachts
beleuchtet. So entsteht der
optische Eindruck eines
"Lichttores", das schon von
weitem sichtbar ist.
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Zu diesem Ensemble gehört im
Zentrum eine leichte
Erhebung, eine "grüne
Mitte", die von locker
gruppierten Bäumen und
vielen hundert Blumen
geprägt ist.
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Ein weiteres
Gestaltungselement ist ein
künstlerisches Steinobjekt,
das "Naturkräfte"
versinnbildlichen soll. Zwei
Granitquader liegen dabei um
etwa 40 cm versetzt in einem
Kiesbett, das mit Pappeln
umpflanzt wurde. Diese
Pappeln - so jedenfalls
prohezeien es die beiden
Gartenbauarchitekten -
sollen im Laufe von
Jahrzehnten durch ihr
Wachstum die beiden Blöcke
auf eine gleiche Höhe
schieben. Die Philosophie
dabei: In einer Zeit, in der
Hektik und Dynamik
dominieren, soll ein Gefühl
von Geduld und Ausdauer
vermittelt werden. Sozusagen
ein Respekt vor den oft
langsam, jedoch stetig
wirkenden Kräften der Natur.
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Insgesamt sind im Bereich
des Hellersdorfer
Stadtplatzes 42 Bäume
geplanzt worden. Dazu
gehören Pflaumendorn,
Linden, Platanen,
Pyramidenpappeln, Weiden und
Eichen. Auffallend in diesem
Zusammenhang die quadratisch
geschnittenen
Pflaumendornbäume. Sie
sollen wie ein natürliches
Dach vor Regen und Sonne
schützen. Dazu findet man
jede Menge an verschiedenen
Gehölzen. Mauern,
Treppenbereiche oder
Einfassungen bestehen aus
natürlichen Materialien, wie
Klinker und gelblichem
Granit. Dies trifft auch auf
den Vorplatz am Theater und
die Übergänge zum
Straßenraum zu.
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Seiten 18-19:
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Die Idee mit der
"Murmelbahn"
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Torgauer Straße
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Es sollte etwas ganz
Besonderes werden und sich
von den anderen
Hellersdorfer Spiel- und
Wohnlandschaften eindeutig
unterscheiden. Und das ist
in der Tat mit der Idee der
"Murmelbahn" auch gelungen.
Sanft durchzieht den 5000
Quadratmeter großen Innenhof
zwischen Torgauer und
Gohliser Straße ein grünes
Band in Form einer
Murmelbahn.
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Natürlich ist die
"Murmelbahn" nur ein Synonym
für den spielerischen
Charakter des Platzes.
Ebenso wie die schattigen
Plätze unter Bäumen, deren
dichte, kugelrunde Kronen
wie Murmeln wirken sollen.
Dazu gibt's Sitzbereiche für
die Mütter oder Väter, die
ihren Sprößlingen beim
Spielen zuschauen wollen.
Das passiert dann zum
Beispiel in einem
Buddelkasten, auf einer
Hängebrücke oder der
Rutsche, auf der Schaukel
oder an den Hangelgeräten.
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Große Rasenflächen gehören
ebenso zum Umfeld der
"Murmelbahn" wie
Kleinkinderbereiche mit
Spielhütte und Federwippe.
Wer nur mal eine gemütliche
Runde drehen möchte, kann
dies ebenfalls in Ruhe tun.
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Alle Wege sind dabei
übrigens so angelegt, daß
sie zugleich wichtige
Verbindungen in benachbarte
Höfe herstellen.
Verschiedene
Pflasterstrukturen und
-farben markieren eine
Nord-Süd-, bzw.
Ost-West-Achse.
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Zum Konzept des Innenhofes
gehören auch elf
Mietergärten, die mit Zäunen
und Hecken vom übrigen
"Geschehen" abgegrenzt sind.
Was dort geschieht und
gepflanzt wird, ist den
zukünftigen Nutzern selbst
überlassen.
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Die dominierende Farbe
dieser Ruhe- und Spielzone
ist natürlich grün. Über 30
Bäume sind gepflanzt worden,
darunter viele mit
sogenannten kastenförmigen
Kronen. Standortgerechte
Gehölze, wie Haselnuß,
Kornelkirsche oder
Schneeball ergänzen das
grüne Umfeld.
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Seiten 20-21:
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Einfach abtauchen und
auftanken
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Ludwigsfelder Wohnlandschaft
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Die Aufgabe war schwierig
für die Landschaftsplaner:
Die Gestaltung des
Hochhaus-Karres zwischen
Ludwigsfelder-, Alter
Hellersdorfer Straße und
Landsberger Chaussee. Denn
Hochhaus-Karres bieten
großflächige Verschattungen
und nur wenige sonnige
Plätze. Gelungen ist er
trotzdem, dieser gewagte
Spagat zwischen der
Forderung nach viel Grün und
vielen Bäumen sowie nach
Licht und Wärme.
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Was sich heute dort
präsentiert ist eine
Mischung aus Spiel und Spaß,
aus Ruhe und Gelassenheit,
aus künstlerisch gestalteter
Gartenlandschaft.
Landschaftsplaner Ralph
Haase vom Büro für
Freiraumgestaltung Schirmer
& Kernbach hat für die
10.000 Quadratmeter einen
Grundriß entworfen, der -
aus luftiger Höhe betrachtet
- mit vielen geometrischen
Figuren gezeichnet ist. Die
doch recht starre
Architektur der Hochhäuser
wird aufgeweicht durch eine
künstlerisch gestaltete
Linienführung, die schon
alleine durch die Wegführung
in Form von Pfeil und Bogen
erzeugt wird.
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Für jede Altersstufe - die
Kleinen und die Großen - der
im Einzugsbereich rund 1.500
lebenden Menschen, sind
entsprechende Bewegungs- und
Freizeiträume geschaffen
worden. Etwa ein Viertel der
10.000 Quadratmeter großen
Fläche sind ein Tummelplatz
für Kinder und Jugendliche.
Für die älteren Jahrgänge
steht ein ähnlich großer
Flächenanteil zur Verfügung.
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Tischtennis oder Streetball,
Buddelkasten oder
Spannbrücke, Klettergerüst
oder "Räuber und Gendarm",
natürlich jede Menge Bäume
und Baumhaine prägen die
Wohnlandschaft. Dazu gibt's
jede Menge Nischen zum
"Abtauchen" und "Auftanken"
für jung und alt.
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An Baumarten finden sich
hier Birken, Eichen, Ahorn
und Amber-Bäume, deren
Blätter sich durch eine
besonders kräftige
Herbstfärbung auszeichnen.
Verschiedene "Naturfarben"
kennzeichnen die beiden
Eingangsbereiche: Hier die
rotblühende Walgenien-Hecke,
dort die Forsythien-Hecke in
prallem Gelb. Für die
Erkennbarkeit der einzelnen
Hofbereiche sorgen nicht
zuletzt verschiedene
Pflasterarten in hellem
Granit oder dunklem Basalt.
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Seiten 22-23:
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Grüne Wohnwand mit
Graffiti-Elementen
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Kyritzer Straße
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Im Vergleich zu den großen
anderen Wohn- und
Spiellandschaften in
Hellersdorf mutet das
Projekt an der Kyritzer
Straße nahezu klein an. Denn
das Areal umfaßt nur gut 150
Meter Länger und circa 10
Meter Breite. Gleichwohl war
die Gestaltung ein
schwieriges Unterfangen. Auf
kleinester Fläche sind
nunmehr Spiel- Ruhe- und
Erholungsräume entstanden.
Eine gelungene Kombination
aus Stadtnähe, Natur und
Kunst auf engstem Raum.
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Die Gestaltungsprobleme
waren vielfältig. Auf der
einen Seite ist für die
Anwohner der Kyritzer Straße
die grüne Lunge des Wuhetals
quasi zum Greifen nahe. Auf
der anderen Seite wurde
bislang der Westblick
getrübt von einer staubigen,
unwirtlichen Schneise. Dann
war da noch, daß das
Wohnviertel eigentlich keine
besonderen städtebaulichen
Besonderheiten aufwies, an
die sich anknüpfen ließe.
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Landschaftsarchitektin Beate
Baumann vom Büro Markplan
hat dennoch eine gelungene
und sehr interessante Lösung
gefunden, die für alle
Anwohner reizvoll ist. Sie
richtete auf 150 Metern
Länge sehr verschiedenartige
Räume ein. Räume zum
Erholen, zum Spielen, zur
sportlichen Betätigung. Der
Clou vom Ganzen ist dabei
eine mehrfach durchbrochene,
etwa 3 Meter hohe Mauer, die
im Zickzack plaziert wurde.
125 Quadratmeter dieser
Mauer sind für
Graffitikünste der Kinder
und Jugendlichen
freigegeben. Die restlichen
Teile der Wand sind mit viel
Grün berankt.
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Einige Teile der Mauer sind
durchbrochen und bieten
Durchblicke und Durchlässe,
so daß immer die notwendige
Transparenz zum Wuhetal
einerseits und zum
Wohngebiet anderseits
gewahrt bleibt. "Stadt" und
"Natur" können auf diese
Weise gleichzeitig oder
abwechselnd erfahren werden
- je nachdem, wo man sich
befindet. Eine vom Platz
etwas abseits liegende
Steinbank bietet einen
weiten Blick ins Wuhetal.
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Die grüne Wohnwand an der
Kyritzer Straße ist ein
Stück erlebbarer Kunst,
etwas zum Ausruhen und
Erholen, etwas zum Spielen
oder kreativ selbst tätig
werden.
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Seiten 24-25:
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Ein kleines Paradies für
Senioren
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Seniorenpark
Carola-Neher-Straße
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Ältere Menschen brauchen ein
Areal für sich. Mit Ruhe,
Sicherheit, viel Grün und
vielen Sitzgelegenheiten.
Kurzum einen Raum zum
Erholen, für den kleinen
Spaziergang, für den
gemütlichen Treff mit
anderen Senioren. Spielräume
für Kinder und Jugendliche
würden in einer solchen
Wohnlandschaft sicherlich
nur störend wirken. Grund
genug, für die Bewohner der
altersgerechten Wohnungen an
der Carola-Neher-Straße
einen kleinen, gemütlichen
Seniorenpark zu gestalten.
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Auf gut 1.650 Quadratmetern
Fläche präsentiert sich
heute ein kleines Paradies
für die Senioren von
Hellersdorf.
Landschaftsarchitektin
Martina Hellmuth gestaltete
den Raum mit vielen Bäumen
und Sträuchern, die
möglichst eine
vielgestaltige Blütenpracht
entwickeln. Schmetterlinge,
Vögel und anderes
Kleingetier sollen hier
einen idealen Lebensraum
finden.
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Die volle Pracht braucht
allerdings auch Zeit zum
Reifen. Viele Stauden
brauchen mindestens zwei
Jahre, um ihre Fülle ganz zu
entfalten. Immergrüne Büsche
dienen zur Überbrückung in
der kalten Jahreszeit.
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Der wichtigste Ort zum
Ausruhen und Plaudern ist an
der Südwest-Seite des Hauses
gebaut. Er ist etwas tiefer
gelegt. Eine berankte
Pergola spendet im Sommer
Schatten. Der ganze Bereich
ist mit Sitzflächen
ausgestatteten Mauern
umfriedet. Auch Behinderte
können diesen Ort übrigens
mühelos erreichen. Eine
Rampe sorgt für einen
sanften Ausgleich zwischen
den verschiedenen Ebenen.
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Ein weiterer Platz zum
Ausruhen wurde am hinteren
Eingang angelegt. Entlang
der Wege wird es dazu eine
ganze Reihe von Bänken geben
- alle mit bewachsenen
Holzspalieren für die
Rückseiten.
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Die Wege auf dem relativ
kleinen Areal hat die
Planerin übrigens mit einem
Trick "verlängert". Die mit
Pflasterklinkern versehenen
Flächen sind im Zickzack
angelegt. So ändert sich
ständig der Blickwinkel. Man
kann einfach rechts und
links des Weges mehr Natur
erleben.
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Zwei Höfe auf einen Streich
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Nossener Straße / Jenaer
Straße
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Für die Bewohner des
Bereiches zwischen Nossener
Straße und Jenaer Straße war
der Schleipfuhl bislang wohl
das einzige erlebenswerte
Stück Natur in ihrer Nähe.
Das hat sich entscheidend
geändert. Beide Wohnhöfe
haben sich inzwischen zu
grünen Landschaften
entwickelt, des natürlicher
Mittelpunkt der Schleipfuhl
sowie der etwas nördlicher
gelegene Krepppfuhl bilden.
Entstanden ist eine neue
Oase für Sport und Spiel,
für Ruhe und Erholung.
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Das Areal des Wohn- und
Spielhofes Nossener Straße
ist in einen zentralen
Aktionsraum und zwei ruhige
Bereiche gegliedert. Sowohl
für die Kleinkinder wie auch
die Jugendlichen sind eine
Vielzahl an Spiel- und
Sportmöglichkeiten
vorhanden. Vom Klettergerüst
über Rutsche,
Sechseck-Schaukel,
Hängebrücke und Kletternetz
bis hin zum Sandkasten ist
alles zu finden, was
Kinderherzen erfreut. Ältere
Kinder können in einer
gesonderten Ecke Treffer im
Basketballnetz landen.
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Zum Aktionsbereich gehört
auch ein zentraler Platz,
der die Hofmitte markiert.
Dieses Rondell ist so
gestaltet, dass es sich
zukünftig zu einem
Mittelpunkt für "gute
Nachbarschaft" entwickeln
kann. Von hier aus hat man
zugleich in Richtung Südost
einen sehr schönen Ausblick
auf den Pfuhl.
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Im Hof selbst wird sich
übrigens nach ergiebigen
Niederschlägen ab und an
auch ein kleiner Pfuhl
bilden können. Das
Drainagesystem ist so
ausgelegt, dass sich das
Wasser in einer mit
Natursteinen ausgelegten
Kuhle sammeln kann. Darüber
"hangeln" sich Zweige von
Weidenbüschen.
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In unmittelbarer
Nachbarschaft liegt der
Wohnhof Jenaer Straße. Im
nördlichen Teil des
Wohnhofes findet man einen
Spielbereich für Kleinkinder
mit einer geschwungenen, von
Findlingen gerahmten
Sandfläche, mit Holzsteg,
Kletterhäuschen und Rutsche.
Eine zweite Spielecke bietet
den größeren Kindern
verschiedene Klettergeräte,
andere Spielgeräte und eine
große Rasenfläche für
Ballspiele, für's Rumtoben
oder für Picknick und
Sonnenbaden. Eine befestigte
Fläche schließlich ist für
die Fahrrad-, Skateboard-
oder Rollerskate-Fans
angelegt. Das Ganze ist mit
viel Grün, vielen Sträuchern
und Bäumen ausgestattet.
Überall laden Bänke zum
Verweilen ein.
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Für die reiferen Jahrgänge
ist ein mit Findlingen und
dichter Strauchbepflanzung
umfriedeter Bereich
reserviert, wo man in Ruhe
"die Seele baumeln" lassen
oder aber auch mit Nachbarn
feiern kann.
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Wohnen im Grünen
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"Schweriner Hof"
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Überall in Hellersdorf sind
nach und nach phantasievolle
Wohn- und Spiellandschaften
entstanden. Auf diese
Flächen - jede für sich mit
eigenem Charakter - haben
die Hellersdorfer lange
gewartet. Und nahezu überall
sind dabei ökologische
Gesichtspunkte mit
berücksichtigt worden. Ein
Beispiel dafür ist auch der
"Schweriner Hof", bei dem
Lösungen mit Modellcharakter
verwirklicht wurden, die
auch anderswo in Hellersdorf
nutzbar sind.
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Die Fläche zwischen
Kyritzer-, Gothaer- und
Fercher-Straße präsentiert
sich heute mit
großflächigen,
standortgerechten
Baumhainen, die Straßen und
Hofräume voneinander trennen
und das Areal in Räume
gliedern. Die großen
Baumkronen mindern
Düseneffekte, filtern Staub
aus der Luft und bieten
natürliche, schattige Plätze
für die Anwohner.
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Die Nutzung der Fercher
Straße wurde auf den
Anliegerverkehr reduziert.
Weniger Autos bedeuten auch
weniger Lärm und
Schadstoffemissionen. Das
nahe Wuhetal wird man auf
natürliche,
umweltfreundliche Art und
Weise über großzügig
angelegte Fuß- und Radwege
erreichen, die in Form von
Grünzügen angelegt wurden.
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Eine Besonderheit für die
Großsiedlung muss ebenfalls
erwähnt werden: Das
Regewasser wird auf den
Dächern gesammelt und in
Zisternen gespeichert. Je
nach Bedarf wird aus den
Zisternen ein kleiner Teich
in der Hofmitte gespeist.
Der wiederum hat
wesentlichen Einfluss auf
die kleinklimatische
Situation in diesem Bereich.
Für viele Kleintiere und
Vögel ein willkommener
Anlass, sich dort in der
Nähe anzusiedeln.
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Viel Grün und wenig Lärm und
Abgase sorgen also dafür,
dass der "Schweriner Hof"
ein liebens- und
lebenswerter Wohnbereich
ist.
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Ein Spielparadies für das
Kirchendreieck
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"Spielplanet" zwischen
Heinrich-Grüber-Straße und
Ohser Ring
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Wie macht man aus einer
ehemaligen Mondlandschaft
ein Spielparadies? Eine
Antwort darauf haben die
Landschaftsplaner des Büros
Kirk & Specht für das
Wohngebiet zwischen
Heinrich-Grübner-, Werner-
und Hugo-Diestler-Straße
gefunden. Neben viel Grün
findet sich als besonderer
Clou des Ganzen auf dieser
über 10.000 Quadratmeter
großen Fläche ein
sogenannter "Spielplanet".
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Der besondere Reiz für die
Planer lag vor allem in der
Größe des Areals - übrigens
der größten
zusammenhängenden Fläche der
Wohnungsbaugesellschaft. Was
draus geworden ist, wird vor
allem Kinder und Jugendliche
begeistern.
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Die gesamte Fläche wurde
grob in drei Aktionsbereiche
gegliedert: Den
"Spielplaneten", einen
Spiel- und Sportbereich für
Jugendliche und eine
terrassenförmig angelegten
Ruhezone für alle, die dem
Trubel des Alltags ein wenig
den Rücken kehren wollen.
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Für die kleinen Kinder gibt
es neben den klassischen
Spielgeräten einen
Mini-Rodelhang für den
Winter. Weitere kleine
Aktionsflächen sowie eine
Spielgrube ergänzen das
Ensemble.
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Das Tollste ist jedoch, daß
die gesamte Fläche des
"Spielplaneten" weitgehend
aus Kautschuk besteht. Blaue
Flecken beim Herumtollen
müssen also nicht unbedingt
sein.
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Die Eingangsbereiche
präsentieren sich in Form
von individuell gestalteten
Grünzonen. Dort, wo es sich
anbot, sind Mietergärten
entstanden, die von ihren
Nutzern selbst gestaltet und
gepflegt werden.
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An den vielen Linden,
Zierkirschen und Pappeln
werden sich zur Blütezeit
nicht zuletzt die
Spaziergänger erfreuen
können. Die angelegten Wege
laden geradezu zum Flanieren
ein. Für eine gemütliche
Pause sorgen dabei die
vielen Sitzbänke.
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Die Visitenkarte von
Hellersdorf
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Eingang zum Fußgängerbereich
Tangermünder Straße
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Der erste Eindruck ist immer
der Entscheidende. Nicht
umsonst sagt man, dass der
Eingang die Visitenkarte des
Hauses ist. Das gilt im
übertragenen Sinne natürlich
auch für unseren immer
schöner und grüner werdenden
Bezirk Hellersdorf. Genau an
der Kreuzung Landsberger
Allee und Stendaler Straße
ist deshalb jetzt eine
markante Visitenkarte für
den ganzen Bezirk
entstanden: Das
Hellersdorfer Tor.
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Dieser Blickfang am Eingang
zum Fußgängerbereich
Tangemünder Straße wird von
großen Säulenpappeln
gebildet. Die Grünfläche
selbst soll für viele
Freizeitangebote und
Veranstaltungen zur
Verfügung stehen.
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Die Stendaler Straße wird
über einen drei Meter
breiten Promenadenweg mit
der Einkaufspassage
verbunden. Der Weg verläuft
dabei in leichtem Schwung
über die Grünanlage und wird
von modernen Lampen gesäumt.
Ein etwa vier bis zehn Meter
breiter Baum- und
Strauchgürtel mit einem
leichten Anstieg begrenzt
das Areal zur Straße.
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Unterschiedlich große
farbige Steinquader, die von
der Straße aus gut sichtbar
sind, bilden den Zugang zum
Fußgängerbereich.
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Genau hier befindet sich
auch sozusagen das erste
Hellersdorfer Freiluftkino.
Zwischen den beiden größeren
Quadern läßt sich nämlich
schnell eine Leinwand
aufspannen, auf der an lauen
Sommerabenden Filmklassiker
oder spannende Thriller zu
sehen sein werden. Die
Zuschauer können dies vom
Balkon oder von ebener Erde
aus tun.
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Wer's nicht so eilig hat
oder ganz einfach mal
ausruhen möchte, für den
bieten sich gemütliche
Sitzreihen an.
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Insgesamt gesehen ist das
Hellersdorfer Tor damit ein
repräsentatives Entree für
alle Bewohner und Besucher
gleichermaßen.
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Spielen und spazieren am
Wasserlauf
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Tangermünder Wohnlandschaft
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Wasser übt auf Menschen -
aus welchen Gründen auch
immer - stets eine besondere
Faszination aus. Vielleicht,
weil Wasser zur Ruhe und
Entspannung einlädt oder
aber zum Spielen reizt.
Grund genug, das Wasser in
den Mittelpunkt der
Gestaltung der Tangermünder
Wohnlandschaft zu stellen.
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Landschaftlich geprägt wird
die neue Wohnlandschaft von
leicht erhobenen Hügel, die
wie Wellen wirken. Dazu
Rasenflächen und eine
Sand-/Wasserrinne. Über
diese rinne spannt sich eine
kleine Holzbrücke. Direkt
daran grenzen begrünte
Aufenthaltsbereiche mit
gemütlichen
Sitzmöglichkeiten an.
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Folgt man der Wasserrinne
bis zu ihrem Ende, so kommt
man zu einem ganz speziellen
Spielplatz für die Kleinen:
Einen Wasserspielplatz mit
Pumpe und Matschzone. Die
Kinder wird's freuen, dort
so richtig herumzutollen.
Was Mama nach einen
Matschfestival sagen wird,
ist noch nicht so ganz
bekannt.
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Begrenzt ist der Spielplatz
von einem Steinhügel, einer
pflasterböschung und großen
Findlingen, die entweder nur
zum SItzen aber auch zum
Klettern oder Versteckspiel
gleichermaßen einladen.
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Natürlich sind auch
Ruhezonen für die
Erwachsenen vorhanden. Unter
Rundhölzern und Pergolen
kann man Entspannung finden.
Wer's unbedingt sprotlich
möchte geht zur
Tischtennis-Arena in
direkter Nähe.
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Der bisherige
Erschließungsweg wurde von
der Hausfront abgerückt, um
großzügigere Vorgärten
anlegen zu können. Hier
wurden vor allem heimische
Pflanzenarten und niedrige
Gehölze und Stauden
gepflanzt. Eine spezielle
Holzkonstruktion schützt die
Pflanzen vor den parkenden
Autos. Die neuen
Fahrradständer an den
Hauseingängen weisen nicht
zuletzt daraufhin, daß Auto
öfter mal zugunsten des
Drahtesels stehen zu lassen.
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Ein Eldorado für Kinder
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Spielen an der
Maxie-Wander-Straße
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Viele Jugendliche und Kinder
wohnen im Bereich an der
Maxie-Wander-/John-Heartfield-Straße.
Dazu kommen die Kleinen der
Kindertagesstätte. Gerade
hier mußte also wohl
zwangsläufig etwas
entstehen, was jede Menge
Aktion für Kinder und
Jugendliche bot. Damit war
dann auch die Idee einer
vielgestaltigen
Spiellandschaft entstanden.
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Bei der Gestaltung des über
10.000 Quadratmeter großen
Innenhofes haben sich die
Landschaftsplaner nach den
vier Himmelsrichtungen
ausgerichtet. Jede
Himmelsrichtung hat ihren
eigenen Raum, ihren eigenen
Charakter erhalten.
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Das zeigt sich zum Beispiel
gut an der Bepflanzung der
einzelnen Bereiche. An der
Westseite sind sogenannte
Säuleneichen in einem Raster
angepflanzt. Im Süden locken
freistehende Blütenhecken,
die senkrecht zum
vorhandenen Zaun angepflanzt
sind. Die Nordseite hat
durch Bambushecken kleine
Nischen als
Rückzugsmöglichkeit mit
Spielkabinetten für
Federball und andere
Ballspiele erhalten. Große
Bäume sorgen hier zudem für
Schatten im Sommer.
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Viele Flächen sind so
gestaltet worden, daß sie
Freiräume für Kinder und
Jugendliche nahezu jeden
Alters bieten. Hier gibt's
Möglichkeiten zum Toben und
Skateboardfahren ebenso wie
Kletterbaum, Rutsche oder
Buddelkasten. Ein
Aktionshain beherbergt einen
Treffpunkt mit
Tischtennisplatte,
Schachfeld und anderen
Spielelementen. Große
Rasenflächen laden ein zum
Ballspiel, zum Herumtollen
oder einfach nur zum Sonnen.
Wer eine gmütliche Ruhebank
sucht, wird viele
Sitzmöglichkeiten vorfinden.
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Alle Zonen sind übrigens
multifunktional gedacht.
Heute als Treffpunkt der
Jugendlichen, morgen als
Erholungs- und Ruhezone für
die Familie und später sogar
vielleicht als Platz für die
Nachbarschaftsfeier.
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Ein grüner Verbindungsweg
führt vom Hausdurchgang an
der Carola-Neher-Straße über
den Durchgang
Maxie-Wander-Straße zum
Haupteingang an der
Kindertagesstätte. Der Weg
beginnt schmal und wird mit
der Bugsptize des Hauses
breiter. Kleinere Wege, die
mit Sitzmöglichkeiten auch
zum Verweilen einladen,
schaffen die
Zugangsmöglichkeiten zu den
Hauseingängen von der
Hofseite.
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Begegnungspunkte der Kunst
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Kunst im Freiraum - Kunst in
Hellersdorf
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Kunst ist ein Teil unseres
täglichen Lebens. Kunst regt
regt an und regt auf, Kunst
inspiriert, Kunst verschönt,
Kunst kann dem Betrachter
ganz neue Seiten aufzeigen.
Überall in Hellersdorf haben
namhafte Künstler zur
Verschönerung und
Bereicherung des Wohnens und
Lebens in diesem Bezirk
beigetragen. Die drei
Groß-Skulpturen an den drei
Stadtplätzen setzen dabei
besondere Zeichen für
Hellersdorf.
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Ein "Turm" für die
Cecilienstraße
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Direkt an der äußersten
Grenze von Hellersdorf, an
der Grünzone Wuhetal findet
man dieses weithin sichtbare
Kunstwerk. Einen Turm mit
Windrose und Wetterhahn. Ein
Wahrzeichen, Wegzeichen oder
Wegwächter. Nachts hell
erleuchtet. Klar, einfach
und einprägsam in der Form.
Professor Inge Mahn,
Professorin für Bildhauerei
an der Kunsthochschule
Berlin-Weißensee, wollte
eine architektonische
Plastik, die nicht in
Konkurrenz zu anderen
Arrchitekturen steht, die
die Senkrechte betont und
die eben ein Turm, eine
Säule oder ein Ausguck ist.
Bezogen auf den bäuerlichen
Ursprung von Hellersdorf
folgt der Dachaufsatz
bäuerlicher Tradition. Die
Windrose ist ein Kreuz,
dessen vier Enden die
Himmelsrichtungen anzeigen.
Waagerechte und Senkrechte
(männlich und weiblich)
verbindend ist es ein
kosmisches Zeichen. Darüber
steht eine vergoldete Kugel,
die sowohl Sonne als auch
Mond symbolisiert. Ganz oben
dann der Hahn; er dreht sich
als Wetterhahn und gilt als
Sonnenvogel, der gegen Feuer
schützt, als Wächter, weil
er morgens weckt, sobald es
dämmert.
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Phantasie auf grauen Flächen
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Graffiti-Kunst spielt in
vielen Hellersdorfer
Bereichen eine besondere
Rolle. Hier sind nicht die
berühmten und bekannten
Künstler ans Werk gegangen,
sondern Jugendliche aus
Hellersdorf selbst.Die
bunten Bilder sind Ausdruck
des Denkens und Fühlens der
heutigen jungen Generation.
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Hier in Hellersdorf war das
Sprühen mit der Farbe auf
die grauen Betonflächen
sogar ausdrücklich erlaubt.
Es gab sogar einen richtigen
Kunstwettbewerb um die
Flächen im Bereich der
Zossener- und der Kyritzer
Straße.
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Auch wenn man nicht
unbedingt etwas mit dieser
Ausdrucksform der jungen
Leute im Sinn hat; fest
steht, daß hier Graffiti in
richtige Bahnen gelenkt
wurde. Graffit kann eben
mehr sein als nur
Schmierereien und Sprüche an
der Wand. Und vielleicht, ja
vielleicht wird man ja noch
über die Grenzen von
Hellersdorf hinaus von
diesen Kunstwerken sprechen.
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"Windspiel" an der Gülzower
Straße
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Professor Rolf Lieberknecht,
Professor an der weithin
bekannten Folkwang-Schule
der Universität Essen, ist
durch seine bildhauerischen
Arbeiten weltweit bekannt.
Er schuf die windkinetische
Skulptur an der Gülzower
Straße. Die vom Wind
animierte Skulptur entfaltet
ihre dreidimensionale
Wirkung durch ihre
raumgreifenden Bewegungen
ihre kinetischen Elemente.
So entsteht im Wechselspiel
von Balance und Schwerkraft
eine zeichenhaft lyrische
Choreografie von
schwingenden und kreisenden
Rhythmen, unvorhersehbar und
miteinander
korrespondierend, ein
unaufhörliches tänzerisches
Ausweichen vor der
Einwirkung des Windes.
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Über einem leicht geneigten
statischen Basiselement
trägt ein exzentrisch
rotierendes Mittelteil einen
frei um eine Schrägachse
pendelnden Flügel. Die
insgesamt 18 Meter hohe
Skulptur aus nichtrostendem
Stahl ist auf einem 4 Meter
hohen Sockel plaziert. Der
Durchmesser des
Bewegungsraumes beträgt
circa 10,4 Meter. Als
urbanes Stadtzeichen ist das
"Windspiel" weithin sichtbar
und setzt ebenso wie alle
anderen Kunstwerke ein
besonderes Zeichen in
Hellersdorf.
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"Der Zeichner" an der
Riesaer / Ecke Geithainer
Straße
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Frank Dornseifs Großskulptur
"Der Zeichner" an der
Riesaer Straße markiert
einen der Ortseingänge von
Hellersdorf. Die Größe der
Figur verleiht ihr Präsenz
im Verhältnis zu den
blockhaften Gebäuden.
Gleichzeitig aber erlaubt
die auf ihr Gerüst
reduzierte Figur auch
Durchblicke auf das, was
hinter ihr liegt und was
sich um sie herum befindet.
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Die Figur des "Zeichners" (8
Meter hoch, 8 Meter tief und
18 Meter lang) steht auf
einer Stahlplatte in der
Form ihres eigenen
Schattenbildes, das im
Gegensatz zu der
Skeletthaftigkeit der Figur
deren fleischliche,
vollkörperliche Projektion
darstellt. Diese
Konfrontation einer
zeichenhaften, auf ihr
Gerüst reduzierten und
trotzdem vollplastischen
Figur mit ihrem
zweidimensionalen Schatten,
ist ein Thema, das der
Künstler Frank Dornseif
immer wieder aufgreift und
neu bearbeitet. Es
beinhaltet die Konfrontation
von Innenwelt und Außenwelt
oder das Wechselspiel
zwischen realem und
möglichem Sein. Ein
Kunstwerk also, daß zum
Nachdenken zwingt, an dem
man sich aber auch einfach
nur so durch seine Form und
Ausdruckskraft erfreuen
kann.
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Seiten 40-41:
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Ein grüner Fleck auf der
Landkarte
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Hellersdorf: Eine neue Wohn-
und Lebensqualität
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Das ist Hellersdorf, wie es
grünt und lebt. Auf der
Karte findet man, wo sich
was im Laufe der letzten
Jahre verändert hat. Aus
unschönen Flächen und Ecken
sind grüne Oasen geworden.
Für Spiel und Spaß, für Ruhe
und Besinnlichkeit, für den
kleinen Spaziergang oder die
Fahrradtour. Wohnen und
Leben im Grünen: Genau das
ist Hellersdorf.
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Seite 42:
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Quartiere in den Farben der
Natur
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Hellersdorf hat viele grüne
Seiten
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Grüne Fassaden,
Mietergärten, große
Rasenflächen, Spiel- und
Ruhezonen und jede Menge neu
gepflanzter Bäume: Der
Wandel in Hellersdorf ist
nicht zu übersehen. Ein
grünes Band durchzieht den
gesamten Bezirk. Wer
erinnert sich da noch gerne
an das Hellersdorf der
Vergangenheit. Die Zukunft
in Hellersdorf ist grün.
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Eine der ersten
Wohnumfeldmaßnahmen in
Hellersdorf überhaupt, war
die Anpflanzung von Bäumen.
Seit 1990 bis heute sind
tausende von Bäumen
gepflanzt worden. Anfangs
wurden zunächst diejenigen
Bäume ersetzt, die aufgrund
der besonderen
Bodenproblematiken, aber
auch durch mindere
Pflanzenqualität oder
sorglose Pflanztechniken
keine Chance hatten, sich
fortzuentwickeln oder
bereits schon eingegangen
waren. So wurden denn im
Winter 90/91 die ersten 750
neuen Bäume in Hellersdorf
gepflanzt. Der Grundgedanke
dafür war, nach und nach
Hellersdorf einen
Gartenstadtcharakter zu
geben, innerhalb dessen sich
die Menschen wohlfühlen.
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Wer aufmerksam durch
Hellersdorf wandert, wird
sich dabei über die Vielfalt
der verschiedenen Baumarten
wundern. Man findet Linden,
Eschen, Platanen,
Spitzahorn, Roßkastanien,
Pappeln, Robinien, Eichen
oder Baumhaseln. An
bestimmten Standorten sind
Obstbäume gepflanzt. Nicht
vergessen darf man in diesem
Zusammenhang die vielen
Sträucher und anderen
Gehölze, die das grüne Bild
ergänzen.
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Natürlich haben die Bäume
auch eine Art
Gliederungsfunktion. Durch
gezielte ortstypische
Anpflanzung von bestimmten
Baumarten an den Straßen
oder in bestimmten Bezirken,
werden Straßen- und
Stadträume definiert.
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Kaum zu glauben, daß bis
Juni 1995 rund 8.000 Bäume
eine neue Heimat in
Hellersdorf gefunden haben.
Manche Bäume entfalten ihre
volle Pracht erst in ein
paar Jahren, müssen noch
wachsen und sich
weiterentwickeln. Ähnlich,
wie Hellersdorf selbst.
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Die Natur verschönert auch
viele Hausfassaden. Kletter-
und Schlingpflanzen ranken
an den Wänden hoch und
machen aus grauem Beton oder
Putz eine grüne Fläche. Ganz
nebenbei schützen sie die
Fassaden vor Wind und
Wetter.
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Was liegt näher, als im
grünen Hellersdorf auch
Mietergärten anzulegen. Ein
kleines Stück Natur in
eigener Verantwortung für
die Bewohner. Ein Stückchen
grüner Lebensraum, den sich
jeder selbst individuell
gestalten kann. Mit Blumen,
Sträuchern und Bäumen, mit
einer Bank zum Ausruhen oder
einem kleinen Nutzgarten.
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Das alles aber soll erst der
Anfang sein in der
Quartiersentwicklung von
Hellersdorf. In einem
Wettbewerb wurden zum
Beispiel Stadtplaner und
internationale
Architektenteams beauftragt,
Ideen und entsprechende
Umsetzungsmöglichkeiten für
die städtebauliche
Fortentwicklung vorzulegen.
Als Musterquartier diente
dabei das nordwestlichste
Quartier - gelegen zwischen
der Zossener Straße und der
Landsberger Chaussee.
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Aus einer vorher gefertigen
Bestandsaufnahme haben die
Städteplaner zunächst
sogenannte
Handlungsspielräume
abgeleitet. Da gibt es als
Ideen und Anregungen für die
Fortentwicklung und
Verbesserung des Quartiers
zum Beispiel Vorschläge wie
Aufstockungsmöglichkeiten
bei fünfgeschossigen
Gebäuden, Neugestaltung von
Hofflächen, Umbau vom
Straßenräumen, punktuelle
Neubauten oder Neugestaltung
von Giebeln und Fassaden und
vieles mehr.
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Die Konzepte der Planer und
Architekten sind eine
Grundlage für die
Entwicklung eines bloßen
Wohnquartiers hin zu einem
wirklich lebendigen,
kulturvollen und
unverwechselbaren Lebensraum
für die Bewohner in diesem
Bereich.
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Mein Freund der Baum
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Die engagierte Arbeit der
"Bauminspektoren" zeigt
Früchte
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Es grünt so grün, wenn
Hellersdorfer Bäume blühn.
Doch damit man sich auch an
dieser Pracht Jahr für Jahr
erfreuen kann, bedarf es
ständig der Pflege und Hege
aller in Hellersdorf
gepflanzten Bäume. Natürlich
wird diese Aufgabe
regelmäßig durch Profis
durchgeführt. Die WoGeHe hat
dafür Gartenbaufachbetriebe
beauftragt. Dennoch ist das
Engagement der Anwohner
gefragt, wenn es um den
Schutz "ihrer" Bäume geht.
Und so entstand sehr schnell
der wohl einzigartige
"Baumklub" in Hellersdorf.
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Text und Redaktion: Helmut
Peters
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