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"Immobilien Manager Querdenker"
Helmut Peters hat das Wort
"Ranking" im Wörterbuch gesucht
und zu den Übersetzungen
erstaunliche Parallelen
gefunden. Zumindestens lassen
sich mit viel Phantasie
Verbindungen darstellen.
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Mein Freund Hans hasst die
Verwendung englischer oder
amerikanischer Begriffe, wenn
man sie eigentlich auch mit
Hilfe der deutschen Sprache
darstellen könnte. Den einzigen
englischen Begriff, den er -
ausnahmsweise - durchgehen
lässt, ist das Wort Hamburger.
Und genau den bestellt er sich
dann immer bei der US-Firma
McDonalds.
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Die Einstellung von Hans ist
daher auch der Grund, warum ich
ihm noch nie etwas über das
Thema Ranking erzählt habe. Das
wäre sicherlich viel zu
kompliziert für Hans. Genauso,
wie es doch eigentlich sehr
kompliziert ist, überhaupt ein
Ranking zu erstellen.
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In Langenscheidts
Universal-Wörterbuch steht als
deutsche Übersetzung für "rank"
= "Reihe, Rang, Stand, Rang
einnehmen, zählen, etc." Das
würde ja auch dem Sinn eines
Rankings entsprechen. In
Verbindung mit "among, with"
ergibt sich jedoch noch eine
andere Übersetzung, die da
"üppig, stinkend, scharf"
lautet. Und mit diesen Begriffen
kann man wiederum in
Zusammenhang mit einem
"Makler-Ranking" beliebig viele
Deutungen vornehmen.
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Bleiben wir mal bei "üppig".
Schön wäre es, wenn man mit
einem Ranking, die totale
Markttransparenz erreichen
könnte. Kurzum, wenn auch
tatsächlich alle daran
teilnehmen würden. Leider ist
das immer noch nicht so, weil es
- typisch deutsch vielleicht -
natürlich jede Menge Leute gibt,
die sich hinter Zahlen
verstecken, aber nie Zahlen
preisgeben. Psychologen kämen da
eventuell zu dem Schluss, das
die Nichtpreisgabe mit Versagen
oder Angst zu tun haben könnte.
Immerhin sind's ja richtige
Menschen, die sich da offenbaren
müssen. Keiner braucht sich
deshalb aber gleich auszuziehen.
Schön also, wenn ein Ranking mit
vielen "üppigen" Zahlen und
Informationen glänzen könnte,
die jeden Leser anregen und
anreizen.
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Was ist mit dem Begriff
"stinkend"? Auch das passt
sicherlich. Denn jedes Ranking
stinkt ein bisschen. Weil man
nie genau weiß, welche Zahlen
den nun tatsächlich der Wahrheit
entsprechen oder nur geschönt
sind. Auch hier kann man sich
wieder dem Thema Mensch widmen.
Da gibt's die Ängstlichen, die
Vorsichtigen, die Forschen, die
Lügner und diejenigen, die
gleich alles offen legen
möchten. Rankings sind deshalb
etwas für alle Leser, die
wissen, wie schwer es ist, einen
Balanceakt von A bis Z
durchzuführen.
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Haben wir da noch das Wörtchen
"scharf" in unserer
Übersetzungsliste. Scharf wäre
es in der Tat, wenn Rankings den
Markt in voller Wahrheit
widerspiegeln würden. Leider ist
wegen der vorab genannten Gründe
immer ein bißchen Unschärfe
vorhanden. Man kann die Dinge
erkennen, man kann sie deuten,
aber man kann sie nicht in aller
Klarheit sehen. Dennoch hat man
einen gewissen Durch- und
Überblick.
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Was also soll man von Rankings
halten, was mit ihnen anfangen?
Typische Antwort meines Freundes
Hans "Spuck's aus! Komm raus
damit!" Also dann: Rankings
versuchen Positionen
darzustellen und mit Hilfe von
Zahlen Ränge zu vergeben. Das
ist die eine Seite.
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Auf der anderen Seite sollen
Rankings für jeden einzelnen
darstellen, wo er im Markt
eigentlich steht und zu finden
ist. Das kann Anregung für mehr
Engagement, für neue Marktideen,
für neue Serviceangebote
nachziehen. Und das ist gut so.
Wenn Konkurrenz das Geschäft
belebt, dann müsste eigentlich
jeder Rankings zur Belebung
seines Geschäftes nutzen. Nur
wer weiß, wo er steht, wo er
seine Erfolge im
Konkurrenzumfeld ansiedeln kann,
wird auch morgen weiter
erfolgreich im Markt agieren.
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Mein Freund Hans würde das
bestimmt mit den Lottozahlen
vergleichen. Sicherlich hätte er
gerne 6 Richtige mit Zusatzzahl.
Aber mit dem Erlös von 3
Richtigen kann man auch gut und
gerne - je nach Quote - zwei bis
drei Bierchen durch die Kehle
gurgeln. Und das ist ja auch
nicht schlecht! Oder?
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Redaktion: Helmut Peters