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Das Markenartikel besser
verkaufen und höhere Preise
erzielen, kennt man aus vielen
Wirtschaftsbereichen. Kann man
aber eine solche
Marketingtechnik auch für die
Immobilienbranche übertragen?
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Falsch eingekauft
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In der Immobilienbranche ist die
Bedeutung von Referenzen zur
Absicherung gegeben. Diese rührt
aus dem extremen
Informationsmangel her, der nach
einer Risikominimierung ruft.
Das ist übrigens auch bei
mobilien Gütern weit verbreitet.
Da diese Güter jedoch meist sehr
viel billiger sind als
Immobilien, wird diese
Unsicherheit nicht so sehr als
gravierend betrachtet. Das
Risiko ist überschaubar, denn
wenn man einmal
"danebengegriffen" hat, kann man
den finanziellen Verlust leicht
verschmerzen. Jeder hat wohl
noch in seinem Schrank ein Sakko
oder ein Kleid, bei dem man sich
verkauft hat und es daher nicht
anzieht. Das also kann man
verschmerzen.
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Bei Immobilien ist das weitaus
schwieriger. Der involvierte
Geldbetrag ist für gewöhnlich so
hoch, daß man einen Fehlkauf
nicht so ohne weiteres
wegstecken kann. Ebenso kann man
sein Haus oder seine Wohnung nur
schlecht vor anderen verstecken,
schließlich lebt man darin oder
muß Mieter dafür finden.
Gebrauchtechnische
Einschränkungen, wie Stellwände,
Deckenhöhen oder beispielsweise
Treppen stelle arge Probleme
dar, bis hin zur
gesundheitlichen Gefährdung. Das
alles nagt, weil es so massiv
auftritt, natürlich auch am
Selbstwertgefühl. Da ist es
nicht verwunderlich, wenn der
Drang zu kaufen, in den meisten
Fällen recht gering ausgeprägt
ist. Zögerliche Entscheidungen
sind aber Gift für's Geschäft,
führen sie doch womöglich zur
Kaufverweigerung oder zur
Berücksichtigung anderer
Angebote.
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Unsicherheitsgefühle
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Allerdings stellt sich die
Frage, wie diese Sicherheit
erreicht werden kann. In weiten
Teilen des Marketing übernimmt
die Marke eine solche
Absicherungsaufgabe. Denn oft
genug ist man nicht in der Lage,
die tatsächliche Produktqualität
zu beurteilen, geradeso wie der
Immobilieninteressent und erlebt
daher ein gewisses
Unsicherheitsgefühl. In diesen
Fällen reduziert dann die
Wahrnehmung einer bekannten,
vertrauten Marke dieses Risiko
und macht das Preisopfer
verschmerzbar im Vergleich zum
spekulativen Nutzen. Bei
Immobilien aber, wo eine
Risikoreduktion besonders
notwendig ist, ist die Wirkung
der Marke nicht weit ausgeprägt.
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Absicherungsfunktion
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Viele Immobilienfachleute
negieren schlichtweg die
Notwendigkeit einer solchen
Marketingtechnik für die
Immobilienbranche. Sie halten
Marken für etwas, was bei
Waschmitteln und Zigaretten
gerechtfertigt ist. Genau das
Gegenteil ist jedoch der Fall.
Solche, vergleichsweise simplen,
überschaubaren Produkte
benötigen die Marke am wenigsten
zur Absicherung. Die Marke dient
hier vor allem der
Kundenbindung- und akquisition.
Die Markenbindungen werden
gegeneinander gestellt und der
Saldo der überlegenen Marke
generiert Käufer und verhindert
deren Abwandern zur Konkurrenz.
Die Sicherheitsfunktion kommt
erst bei langlebigen und
kostspieligen Produkten, also
eben auch Immobilien, zum
Tragen. Um dabei den wahren Wert
der Marke zu ergründen, muß man
sich die Markenmechanik vor
Augen führen. Marke ist nämlich
weitaus mehr als nur das Logo
auf einer Packung. Viel mehr.
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Geeignete Marken bieten zum
Beispiel genau die Sicherheit,
in einer gewünschten Art und
Weise eingeschätzt zu werden und
werden so nicht zuletzt auch zu
unentbehrlichen Utensilien im
sozialen Umfeld. Die Tatsache,
daß bestimmte Signale nur von
bestimmten gewünschten Marken
ausgehen, verschafft diesen
widerum eine weitgehende
Alleinstellung. Das aber
bedeutet, es entsteht auch ein
höherer Preisspielraum. Ein
Anbieter also, dem es gelingt,
sein Produkt zu einem
Markenartikel hochzustilisieren,
kann auch höhere Preise als der
Mitbewerb für ein objektiv
vergleichbares Produkt
durchsetzen.
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Risikominimierung
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Eine Marke ist allgemein eine
bekannte, vertraute Größe,
berechenbar in ihren Dimensionen
und reduziert in ihrem Risiko.
Damit ist man dann bei einer
zweiten wichtigen Rolle der
Marke, nämlich der
Risikominimierung. Selbst bei
Produkten, die nicht ohne
weiteres der Einschätzung durch
die Umwelt zugänglich sind,
dominiert die Marke. Beispiel
Mehl: Mehl ist nach Typklassen
standardisiert. Type 405 ist ein
Mehl einer ganz bestimmten
Feinheit und Weiße. Es würde
also nichts dagegen sprechen,
auch nur einen Pfennig mehr für
ein Markenmehl auszugeben.
Dennoch sind die erfolgreichsten
Produkte in diesem Markt Marken,
wie Aurora, Diamant, etc. Obwohl
also die Signalwirkung der Marke
hier gleich Null ist, gibt es
dennoch eine deutliche
Markenpräferenz mit der Folge
der Hinnahme eines
Preisaufschlages. Der Grund ist
Sicherheit. Und Sicherheit ist
natürlich auch ganz besonders in
der Immobilienwirtschaft
gefragt.
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Strategisches Vorgehen
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Die Markeneigenschaft kann an
zwei Ausgangsgrößen gebunden
sein. An das Produkt, dann
handelt es sich um eine
Einzelmarke. Oder an einen
Anbieter, dann handelt es sich
um eine Dachmarke. Es ist leicht
einsehbar, daß eine Einzelmarke
normalerweise für die
Immobilienbranche nicht in
Betracht kommt. Eine einzelne
Immobilie ist nur ausnahmsweise
markenfähig. Ausnahmen bestehen
lediglich bei besonders
profilierten Objekten.
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Doch die Dachmarkeneigenschaft
steht jedem Immobilienanbieter
offen. Und zwar ganz besonders
in der Ausprägung als
Sicherheitsaspekt. Grund genug
eigentlich, um den
Immobilienmakler zum
Markenartikler werden zu lassen.
Mit der Folge, daß sein Angebot
gegenüber anderen,
vergleichbaren bevorzugt wird.
Und er sogar in der Lage ist,
eine Preisprämie am Markt
durchzusetzen.
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Natürlich gibt's einen Haken bei
der Sache. Was nämlich eine
Marke ist und was nicht,
entscheidet nicht der Anbieter,
sondern allein der Markt. Wer
sich also der deutlichen
Vorteile eines Markenartiklers
bedienen will, muß Mittel und
Wege finden, damit ihn der Markt
solchermaßen auch akzeptiert.
Das geht nicht von heute auf
morgen, sondern bedarf eines
strategischen Vorgehens.
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Ganzeinheitlicher Auftritt
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Was gehört nun zu einer Marke?
Zunächst einmal zeichnet sich
eine Marke durch einen
ganzeinheitlichen Auftritt aus,
der sogenannten Corporate
identity. Da der Auftritt
widerum durch Kommunikation
bestimmt wird, bedeutet dies,
daß der Anbieter einen
durchgängigen Kommunikationsstil
entwickelt hat und diesen über
einen längeren Zeitraum konstant
beibehält.
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Gerade in der Immobilienbranche
wird leider ein solcher
durchgängiger Auftritt als
langweilig empfunden. Viel
lieber werden ständig wechselnde
Gags und Gimmicks verwendet, die
jedoch kaum zu einer
kontinuierlichen
Wiedererkennungsfähigkeit
führen. Zum Markenartikel gehört
also vor allem Verläßlichkeit
und eine dauerhafte Konstanz.
Ein Auftritt, wie ihn die
Schokoladenmarke Milka seit
vielen Jahren fährt, ist dafür
ein gutes Beispiel. Die lila Kuh
schafft einfach Identifikation.
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Profil ist gefragt
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Ein weiteres Beispiel: Die
Automobilhersteller präsentieren
sich Interessenten nicht erst in
einer konkreten Suchphase,
sondern weitaus früher. Das ist
Voraussetzung dafür, um in der
konkreten Suchphase überhaupt
als nennenswerte Alternative in
Betracht zu kommen. Während also
im Automobilteil der
Tageszeitung das eigentliche
Kaufangebot stattfindet, ist
schon vorher Kompetenz außerhalb
dieses Angebotsghettos
geschaffen worden. Im Vergleich
dazu kann man die
Immobilienanbieter, die
außerhalb des Immobilienteils
der Tageszeitung auftreten, an
den Fingern einer Hand abzählen.
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Nun mag man einwenden, daß der
Immobilienanbieter auch eher
selten der Hersteller der
Immobilie ist. Aber dies ist
eigentlich völlig gleichgültig.
Da es sich bei Immobilien nicht
um serienfertig gefertigte
Erzeugnisse handelt (Ausnahme
Fertighaus oder bestimmte
Bauträgermaßnahmen), ist der
"Hersteller" einer Immobilie in
den Augen der Interessenten auch
ihr Anbieter. Und Anbieter, die
nicht bekannt und vertraut sind,
haben nun einmal einen Nachteil
gegenüber solchen, die eine
Marke darstellen. Dies setzt
aber eine Profilierung bereits
zu einem Zeitpunkt voraus, zu
dem kommunikativ erreichte
Personen noch gar keine
Interessenten sind.
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Austauschbarkeit
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Oft genug ist zu hören, daß der
Vergleich mit einem
Markenartikel aus dem
Konsumgüterbereich nicht legitim
sei, weil Immobilien eben nicht
austauschbare Massenprodukte,
sondern "Einzelanfertigungen"
sind. Man spricht in diesem
Zusammenhang oft von Monopolen,
an denen Nachfrager nicht
vorbeikommen, wenn sie eine
Immobilie einer bestimmten Art
und Lage haben wollen.
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Zu Unrecht, wie leicht einsehbar
ist. Denn Immobilien einer
bestimmten Art und Lage gibt es
zu einem bestimmten Zeitpunkt
immer eine ganze Reihe. Wenn man
zum Beispiel eine
Eigentumswohnung mit 3 Zimmern,
rund 80 qm und knapp 300.000
Mark in einen Stadtteil sucht,
gibt es zum Zeitpunkt der Suche
immer mindestens ein Dutzend
dieser Objekte.
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Selbst wenn aus individuellen
Gründen die Hälfte davon
wegfällt, bleibt immer noch ein
halbes Dutzend im Grunde
austauschbarer Objekte übrig.
Von Monopol kann also gar keine
Rede sein. Damit liegt aber im
Prinzip keine andere Situation
vor, wie sie etwa im
Automobilbereich vorherrscht.
Viele verschiedene Modelle,
viele Marken, unter denen die
Auswahl fällt. Warum also sollte
gerade bei Immobilien eine
andere Art von Marketing
angewendet werden als bei
anderen, hochwertigen und
erklärungsbedürftigen
Konsumgütern, wenn doch die
Konkurrenzsituation dieselbe
ist?
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Logo und Produktaussage
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Zu den weiteren unverzichtbaren
Bestandteilen einer Marke zählt
auch das Logo. Es kann wie immer
aussehen, muß jedoch so
einzigartig und merkfähig sein,
daß es unverwechselbar mit dem
Markenabsender identifiziert
wird. So wie zum Beispiel das
Logo von BMW oder Mercedes, von
Coca Cola oder Nivea.
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Zu einer Marke gehört auch, daß
der Absender mit einer
Eigenschaftszusage gekoppelt
ist, die über Kommunikation
breit bekannt gemacht wird. Man
denke da zum Beispiel an Slogans
wie "Vorsprung durch Technik",
"Da weiß man, was man hat" oder
"Spaß am Fahren". Je nachdem,
welche Aussage dem Käufer am
wichtigsten erscheint, umso mehr
wird er sich an den
Markenabsender geunden fühlen.
Die Aussage, muß aber dann auch
tatsächlich eingehalten werden,
um glaubwürdig und seriös zu
sein.
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Eine weitere Anforderung an die
Marke ist ihre ständig
verbesserte Leistungsfähigkeit
bei Produkt und Beratung. Die
Marke ist eine Wettbewerbsform
und dem Wettbewerb liegt die
Tendenz zur stetigen
Verbesserung des Angebots
zugrunde. Eine Tendenz, von der
die westlichen (Markt-)
Wirtschaften bisher erheblich
profitiert haben. Beim starken
Wettbewerb unter Marken fällt
ein Angebot sofort zurück, wenn
es nicht leistungsfähig ist.
Umgekehrt kann sich ein Angebot
signifikante Vorsprünge am Markt
herausarbeiten, wenn es mehr
Leistung bietet. Zum Beispiel
innovative Angebotskonzepte, die
dem Bedarf der Nachfrager mehr
gerecht werden.
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Bekanntheit
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Wer sich also entschließt, als
Marke aufzutreten, kann sich
nicht mehr hinter der Anonymität
eines beliebigen Geschäftsnamens
verstecken. Der Entschluß zur
Marke stellt insofern auch eine
Verpflichtung dar, der man sich
zu stellen hat. Und dies nicht
nur vorübergehend, sondern über
lange Zeit. Denn es dauert, bis
eine Marke im Gedächtnis der
relevanten Zielgruppe verankert
ist. Das erfordert natürlich
einen nennenswerten
Geschäftsumfang, um ernst
genommen und bekannt zu werden.
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Bei der Bekanntheit
unterscheidet man eine aktive
und eine passive Bekanntheit.
Aktiv bedeutet, daß Zielpersonen
ungestützt, also ohne Vorgabe
von Markennamen, eine Marke
angeben können. Passiv bedeutet,
daß die Zielpersonen gestützt,
also unter Vorgabe von
Markennamen, eine Marke als zur
Branche gehörig angeben können.
Hinzu kommt der Faktor der
Vertrautheit, bei dem es darauf
ankommt, daß einer bekannten
Marke auch die richtige Branche,
bzw. Markenaussage zugeordnet
werden kann. Nur wenn
Bekanntheit und Vertrautheit
gegeben sind, kann sich
Markenwirkung voll entfalten und
ihre Ziele erreichen.
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Den Markt eingrenzen
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Sicherlich ist auch noch der
relevante Markt für die Marke
einzugrenzen. Denn natürlich
kann es einem lokalen Anbieter
ziemlich gleichgültig sein, ob
er außerhalb seines relvantes
Marktes breit bekannt oder
anerkannt ist. Im Gegenteil,
wenn er außerhalb seines
Marktbereiches breit bekannt
ist, hat er höchstwahrscheinlich
etwas falsch gemacht. Es kommt
letztlich nur auf das
Einzugsgebiet an, das der
Anbieter als dasjenige definiert
hat, aus dem seine Kunden kommen
sollen. Das vereinfacht die
ganze Angelegenheit für einen
Immobilienanbieter ungemein.
Denn es kommt, von Ausnahmen
abgesehen, für ihn nicht darauf
an, national bekannt zu sein,
sondern nur in seinem
Einzugsgebiet. Damit werden auch
die finanziellen Aufwendungen
zur Kommunikation der Marke
überschaubar. Denn wenn Persil
beispielsweise 40 Millionen DM
in ganz Deutschland ausgibt,
dann bedeutet das für einen
Anbieter in einer 100.000
Einwohner-Stadt noch 50.000 DM.
Damit kann er im Prinzip den
gleichen Werbedruck aufbauen,
wie ihn eine der bedeutendsten
Marken Deutschlands hat.
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Viele Vorteile
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Eine Marke kann also viele
Vorteile für den Anbieter haben.
Zum Beispiel kann die Marke auch
eine ideale Kommunikationsbrücke
vom Anbieter zum Nachfrager
schaffen. Die Marke sichert hier
einerseits die Abgabe von
Botschaften, andererseits das
Verständnis hierfür.
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Dann ermöglicht die Marke
natürlich auch eine augenfällige
positive Differenzierung zu
Wettbewerbsanbietern. Wer sich
aus dem Einheitsbrei der Branche
hervorheben will, schafft dies
nur, wenn er sich als
Markenartikel präsentiert.
Ansonsten ist der
Geschäftserfolg nur in dem Maße
gegeben, wie es dem
statistischen Gesetz der großen
Zahl entspricht und Mitbewerber
ebenfalls marketingmäßig nicht
aktiv werden.
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Über den Markenaufbau können
auch Präferenzen zugunsten des
eigenen Angebotes herausgebildet
werden, die die Abschlußchancen
erhöhen, indem sie einen
Konkurrenzvorteil herausbilden.
Dann ist die Marke eine
Orientierungshilfe in der
Angebotsvielfalt des Marktes und
teilt diesen in "bessere" und
"weniger gute" Anbieter auf. Zu
den "besseren" gehören nur die
Markenanbieter. Den Nachfragern
wird damit Sicherheit beim
Kaufentscheid vermittelt, weil
sie genau wissen, was sie
aufgrund der Markenauslobung
erwarten können, sie also kein
Risiko laufen, falsch aufgehoben
zu sein.
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Die Markierung ist Vorausetzung
für die Wiedererkennbarkeit und
Wiederholungskontaktchance. Nur
ein Angebot, das benennbar ist -
also eine Marke - kann gezielt
gesucht und auch weiterempfohlen
werden. Die Marke wird so zur
soliden Geschäftsbasis. Daraus
resultieren Sympathie und
Kompetenz als Voraussetzung für
Vertrauen, das beim
Immobilienkauf unerlässlich ist.
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Die Marke hilft auch, ein
gegebenes, lokales
Marktpotential besser
auszuschöpfen und unterstützt
damit eine positive
Geschäftsentwicklung. Wenn man
davon ausgehen kann, einen
zumindest stabilen Kundenanteil
im lokalen Markt zu halten,
besteht die Möglichkeit zur
Geschäftsplanung und damit zur
Gewährleistung des
kontinuierlichen
Geschäftsbestandes.
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Durch die gezielte
Positionierung der Marke ist
nicht zuletzt ein Eingehen auf
die individuellen Wünsche und
Erwartungen von
Nachfragergruppen möglich. Eine
solche bestmögliche,
individuelle Bedarfsbefriedigung
wiederum führt zu zufriedeneren
Kunden, einer der wichtigsten
Voraussetzungen für den
Geschäftserfolg.
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Ohne Marke gibt es also kein
Marketing! Marketing heißt
daher, Marken machen! Und das
gilt natürlich auch für die
Immobilienbranche.
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Redaktion: Helmut Peters